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Lass mich in Ruhe! Angebote für Eltern von Teenagern…

„Lass mich in Ruhe! Du hast mein Leben zerstört!“ Zwei Sätze, die wohl schon viele Eltern von Teenagern mindestens einmal gehört haben. Das K-Haus in Eggenburg nimmt im Zuge des Synodalen Prozesses nicht nur die Teenager, sondern auch ihre Eltern ernst.


Die Teen-Jahre stecken voller Überraschungen und Herausforderungen und verlangen von den Eltern oft neue Fähigkeiten im Umgang mit Ihren heranwachsenden Kindern. Die Auswahl von Vorträgen und Workshops für Eltern von Babys ist gerade in Eggenburg sehr groß. Allerdings gibt es für die Eltern von Jugendlichen kaum Angebote. Sie werden mehr oder weniger sich selbst überlassen. Die Themen von Teenagern sind jedoch sehr fordernd und für die Eltern ja auch komplett neu. Hintergrundwissen, ein Werkzeugkoffer an Tipps und Herangehensweisen und etwas Unterstützung von Experten können das Eltern-Sein wirklich erleichtern. Das K-Haus bietet im November eine Vortragsreihe zu Resilienz, Gewaltprävention, Kommunikation und dem Umgang mit Sexualität und (Cyber-)Mobbing für Eltern an.


Die Vorträge finden im November 2022 im K-Haus Eggenburg statt. Mehr Info dazu:


 

… und was das mit Synode zu tun hat!?


Drei Gedanken von Agnes Wagner und dem K-Haus-Team


I. Wo sehen wir den Brückenschlag von der Vortragsreihe für Eltern von Teenagern zum synodalen Prozess? / Warum passt es zur Synode?


Den synodalen Prozess der Sendung wollen wir in der Arbeit mit den Mitgliedern unserer Gemeinde einbringen: Viel zu oft fühlen sich Eltern in ihrer Rolle alleine und unsicher. In der Gemeinschaft mit anderen und unter der Anleitung von Experten können sie ihr Selbstbewusstsein zurückgewinnen und erkennen, dass die eigenen Probleme keineswegs nur in ihrem Haus, sondern – ganz im Gegenteil – bei fast allen anderen Eltern auch zu finden sind. Zu wissen, dass man mit seinen Herausforderungen nicht alleine ist, gibt viel Kraft und verleiht Leichtigkeit in Momenten, die vorher beschwerlich waren.


2. Was hat uns dazu bewogen, dieses Projekt im Hinblick auf den synodalen Prozess zu starten?

Wir setzen das ganze Jahr über Zeichen mit den Jugendlichen und freuen uns, nun auch für die Eltern der Jugendlichen ein Projekt für seelische Gesundheit anbieten zu können. Das Projekt passt sehr gut in den synodalen Prozess der Sendung, weil wir den Gedanken der Gemeinschaft nach außen tragen können. Wir sind Teil eines großen Ganzen und nehmen uns der Anderen an. „ICH BIN. MIT DIR“ bedeutet für uns das Wohl des Anderen mitzugestalten.


„ICH BIN. MIT DIR“ bedeutet für uns das Wohl des Anderen mitzugestalten.

3. Warum machen wir das?

Wir alle sind Teil des Ganzen und nehmen unsere Berufung in der Gemeinschaft wahr. Wir wollen ein Zeichen des Aneinander-Denkens setzen; mit diesem Projekt bewegen wir den Fokus vom einzelnen Ich zum großen Wir. Gemeinsam können wir alle Hürden überwinden.


Das K-Haus Eggenburg ist ein Jugendzentrum und Gästehaus der Diözese St. Pölten. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt in der Gemeinde, sowie die Entwicklung der Jugendlichen liegt den Mitarbeitern sehr am Herzen.



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